*** Spoiler alert ***
In dieser Dystopie geht es um das Schicksal
eines jungen Paares. Die beiden haben aufgrund einer Wirtschaftskrise ihre Jobs
verloren, konnten den Kredit für ihr neues Häuschen nicht mehr bedienen und
leben im Auto. Es ergibt sich die Möglichkeit, an einem Experiment
teilzunehmen, dem man sich, wenn man für geeignet erachtet wird, sein Leben
lang verschreibt. Charmaine und Stan bestehen die Aufnahme und leben nun
jeweils einen Monat in einem Haus, gehen ihren Jobs nach, tauschen nach Ablauf
von vier Wochen mit einem andern Pärchen und gehen ins Gefängnis. Dort gehen
sie auch ihren zugeteilten Verpflichtungen nach, werden verköstigt und es fehlt
ihnen an nichts. Durch die Gefängnisarbeit finanziert sich das Projekt und es
scheint gut zu funktionieren.
Charmaine arbeitet im Gesundheitswesen und
erzählt zu Hause nicht viel von ihrem Job, was damit zusammenhängt, dass sie
eine Art „Todesengel“ ist, die ausgewählten und sedierten Personen eine Spritze
verabreicht.
Charmaine beginnt eine Affäre mit einem Mann,
den sie Max nennt, der in jedem anderen Monat in ihrem Haus wohnt, Stan findet
eine Notiz an Max, glaubt, sie ist von der „anderen“ Frau für ihren Mann …
Charmaine wird aufgrund eines „Fehlers in der
Datenbank“ länger im Gefängnis festgehalten; Stan lernt dafür Jocelyn kennen,
die ihn zwingt, sich die heimlich gemachten Aufnahmen der Liebeseskapaden von
Max und Charmaine anzusehen und nachzustellen. Nach und nach kommt die Wahrheit
über die Sex-Roboter heraus und noch viel schlimmer, es werden Leute entführt
und mittels Gehirnwäsche auf einen einzigen Menschen „programmiert“, dem sie
sich dann freiwillig hingeben und ihn lieben.
Charmaine wird vor eine schwere Prüfung
gestellt, sie muss Stan mit der Spritze behandeln, anderenfalls geht es ihr an
den Kragen. Sie glaubt zwar, ihn umgebracht zu haben, es ist jedoch Teil eines
größeren Plans, da
Jocelyn eigentlich zu den Guten gehört, die
bösen Machenschaften von Ed, dem „Führer“ von Positron, der Außenwelt kundtun
möchte und Stan hinaus schmuggelt.
Den Leser erwartet ein Happy End.
Das Buch ist sehr fesselnd, manchmal aber werden bestimmte Sachen wiederholt, sodass man als Leser den Eindruck hat, die Autorin zweifelt an unserer Aufmerksamkeit.
Ich schwanke noch zwischen "das ist eh nicht möglich" und "bin ich wirklich so blauäugig, dass ich sowas für nicht wahrscheinlich halte"....
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