blondeSchlumpfine

Sonntag, März 30, 2008

"Die Welle" (Morton Rhue)

Eigentlich habe ich das Buch gelesen, um ein Beispiel für Moral (-begründung) in einer Gesellschaft zu finden, da ich das für's Philo-Referat brauche. Bin aber leider nicht fündig geworden.

Das Buch handelt von dem High School-Lehrer Ben Ross, der seinen Schülern im Geschichtsunterricht einen Film über die Nazis zeigt. Die Schüler können nicht nachvollziehen, wie so etwas möglich ist oder geschehen konnte. Sie können nicht glauben, daß sich niemand gegen das Regime gewehrt hat. In der nächsten Unterrichtsstunde startet der Lehrer ein Experiment. Auf der Tafel steht "Macht durch Disziplin" geschrieben. Mister Ross will, daß die Schüler in so ansprechen - also jede Äußerung mit "Mister Ross, ..." beginnen -, daß sie aufstehen, wenn sie etwas sagen. Die Klasse nimmt die Regeln schnell an. Als Ben Ross beim nächsten Geschichtsunterricht die Klasse betritt, stehen Bänke und Stühle ordentlich da, die Schüler sind vollzählig, nicht so wie üblicherweise, wenn sie nach dem Läuten schön langsam eintrudeln. Die Klasse ist gespannt, wie es weitergeht. Der Lehrer schreibt "Gemeinschaft" unter die Worte "Macht durch Disziplin". Er erklärt, "Gemeinschaft ist das Band zwischen Menschen, die für ein gemeinsames Ziel arbeiten und kämpfen". In Folge kommt noch der Slogan "Macht durch Handeln" hinzu. Mister Ross nennt diese Bewegung "die Welle", kreiert ein Logo, einen Gruß und schließlich gibt es Migliedsausweise. Das Experiment verselbständigt sich, die Schüler rekrutieren neue Mitglieder und verbreiten, das geschehe aufgrund eines "Befehls" von Mister Ross. Anfangs zeigt das Projekt durchwegs Positives: sogar Robert, der ständige Außenseiter, wird von den anderen akzeptiert, er ist ein vorbildliches Mitglied der "Welle" und kann Mister Ross sogar dazu überreden, als sein Leibwächter zu fungieren. Nur Laurie, die Klassenbeste, hegt ihre Zweifel, vor allem nachdem sie erfährt, daß Schüler, die nicht der "Welle" beitreten wollen, verprügelt werden. Aufgrund ihrer Position als Chefredakteurin der Schulzeitung "die Ente" gelingt es ihr zusammen mit anderen auch an der "Welle" Zweifelnden, eine Sonderausgabe herauszubringen, die sich der "Welle" widmet, ihre Anfänge und Ideale darstellt und die Schattenseiten beleuchtet.
Immer mehr Eltern beschweren sich beim Direktor der High School, welcher Rücksprache mit Mister Ross hält. Dieser verspricht, das Experiment bis zum nächsten Tag zu beenden, allerdings weiß er noch nicht, wie. Schließlich kann er nicht einfach einen Schlußstrich ziehen, ohne den Schülern eine Lektion zu erteilen und die Augen zu öffnen. Er läßt eine Veranstaltung organisieren, bei der angeblich der Führer der "Welle" zu den Mitgliedern sprechen wolle; diese Bewegung sei in letzter Zeit an allen High Schools in den USA eingeführt worden. Am Abend vor der Versammlung besuchen Laurie und ihr Freund David Mister Ross zu Hause und verlangen von ihm die Beendigung des Experiments, da es zwischen Laurie und David zu Handgreiflichkeiten wegen der "Welle" kam, wodurch David aufgewacht ist und erkannte, daß die Welle doch nicht so gut sein kann, wie er ursprünglich glaubte, wenn es deswegen so weit kommt, daß er seine Freundin brutal angreift. Mister Ross verspricht ihnen, am nächsten Tag wäre alles vorüber, weiht sie aber nicht in seinen Plan ein sondern bittet nur, ihm zu vertrauen. Bei der Veranstaltung am nächsten Tag sind nur Mitglieder zugelassen, die Eingänge werden bewacht, jedoch gelingt es Laurie und David trotzdem, hineinzugelangen. Mister Ross erzählt von dem Führer, der nun zu ihnen sprechen wird, die Leinwand bleibt aber leer. Alle Mitglieder warten gespannt, plötzlich ruft einer "Da ist ja gar kein Führer!", Mister Ross antwortet "Doch, ihr habt einen Führer!" und ein Bild von Adolf Hitler erschient auf der Bildfläche. Der Lehrer erklärt dem Publikum, daß es keine nationale Bewegung und auch keinen Führer gibt, gäbe es aber einen, so wäre es Hitler. "Ihr habt eure Freiheit gegen das verschachert, was man euch als Gleichheit vorgesetzt hat. Aber ihr habt Gleichheit in Vorherrschaft über die Nicht-Mitglieder verwandelt."

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"Mass in Changing Tunes"

Nach 5 Proen und einem Chornachmittag war es gestern abend soweit: die Neufassung der "mass in changing tunes" wurde uraufgeführt. Es war doch relativ kalt in der Pfarrkirche Pdorf, teilweise konnte ich meinen Atem sehen! Die Messe an sich konnte ich nicht wirklich verfolgen, da die Akustik halt einfach nicht nach hinten geht, sondern sich eher ins Hauptschiff verteilt. Wir haben brav gesungen, einige kleine Fehlerchen haben sich wohl eingeschlichen, aber alles in allem war unser Chorleiter doch zufrieden (und das heißt was!).
Für diejenigen, die es verpaßt haben oder nochmal hören wollen - am 18.5. gibt's eine konzertante Aufführung!

Obwohl ich über zehn Leuten Bescheid gesagt habe, sind nur wenige gekommen, ... schade!

Montag, März 24, 2008

Osteressen

Die Muffins haben allen gefallen, leider wurden sie nicht in meinem Beisein verkostet, daher kann ich dazu nichts dagen, aber: das mit Semmelwürfel und Blattspinat gefüllte Kalbsfricandeau nebst gefüllten Tomaten und Extrafülle war einfach ausgezeichnet! und eigentlich kein großer Aufwand, wenn man die Fülle mal fertig hat. Trotzdem war meine Küche ein Schlachtfeld und daher ist heute Großputztag!

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Samstag, März 22, 2008

Ei Ei - Ostern kann kommen

Nachdem ich wie immer keine stinknormalen Hasis oder Eier für meine Familie kaufen will, hab ich dieses Jahr herumexperimentiert und es gibt Eierlikör-Hasen-Muffins!
Die Muffins und die Ohren schmecken separat schon mal hervorragend... ob die anderen sie auch mögen - die Antwort gibt's morgen!

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Samstag, März 15, 2008

3 - Monats-update

Obwohl Silvester nicht so großartig war, habe ich dann doch den allerbesten 1. Jänner-Abend überhaupt gehabt; ich war in Mexico und konnte die Füße ins Meer halten, und das am 1.1.! die folgenden zwei Wochen waren sehr erholsam und schlunzig, die mexikanischen Mojitos waren spitze... Fotos gibts hier und hier
Danach war Prüfungswoche auf der Uni (gelernt hab ich in Mexico eh nicht), trotzdem war ich recht erfolgreich [für die Statistik: noch noch 6 Prüfungen!], das Ende der anstrengenden eineinhalb Uni-Wochen war der KK-Ball. Obwohl letztes Jahr das Ganze ziemlich zach war, habe ich mich durchgerungen und bin doch wieder hingegangen und wurde belohnt! Es war ein goßartiger Ballabend mit jeder Menge Flachmann-Orange ;o) - wie haben viel getanzt und nur gelacht, Beweisfotos gibts hier...
Ein paar Tage später war Jägerball, die Disco war katastrophal (nur Kinder und keine gute Mucke), für die Mitternachtsquadrille wurde ein Mann für mich gefunden ...
Wieder ein paar Tage später: Smashing Pumpkins in der Stadthalle! Anfangs ein bißerl zach (das neue Album ist nicht so meins) wurde es später immer besser - alte Songs und gute Stimmung! Danach weitertrinken und erst um halb 5 ins Betti
und die Konzersaison ging weiter: KoRn im Gasometer - das unglaublichste überhaupt! Es war ein richtig geiles Konzert, der Sound war zwar nicht so gut abgestimmt, aber die Stimmung war der Hammer - man kann es nicht wirklich beschreiben...
Seither gabs ein bißi Kino und Lernen (nicht erfolgreich) und Chor...
Das Sommersemester hat wieder angefangen (jedenfalls zwei Wochen lang), jetzt 3 Wochen Osterferien, danach gehts rund, gleich mit Referat und Seminararbeit, die Diplomarbeit will auch schön langsam ernsthaft in Angriff genommen werden.
Außerdem versuche ich, einen Job zu finden, all die Jahre in der Kazlei - irgendwann reicht's dann auch! Tapentenwechsel (USA vielleicht) und neue Herausforderungen werden ab 14. Juli gesucht!