blondeSchlumpfine

Samstag, Jänner 27, 2007

mors vitam non delet


heute, 14.00 Wiener Zentralfriedhof: saukalt eigentlich - dieser Wind!! Wir nahmen an einer Führung über den 2,5 km² großen Friedhof teil. Ca. 3 Mio Leute sind dort bestattet. Wir haben die Grabdenkmäler vieler berühmter Wiener gesehen (Musiker, Künstler, Politiker, ...), außerdem waren wir in der im Jugendstil erbaueten Kirche drin, an der Kuppel sind 999 Sterne gemalt.

Die Friedhofskirche zum Heiligen Karl Borromäus ist neben Otto Wagners Kirche am Steinhof der bedeutendste Kirchenbau des Jugendstils. Nach einer Bauzeit von rund drei Jahren wurde die Kirche 1911 eingeweiht. Von 1995 bis 2000 wurde die Kirche komplett saniert.

Der Wiener Zentralfriedhof ist kein historisch gewachsener Friedhof. Er wurde um 1870 von den Gartenarchitekten Karl Jonas Mylius und Alfred Friedrich Bluntschli geplant. Die Begräbnisstätte für alle Konfessionen löste damals politische Diskussionen über seine Einweihung aus. Diese wurde schließlich ohne Publikum am 30. Oktober 1874 nach römisch-katholischem Zeremoniell durchgeführt.

Insgesamt wurde der Friedhof sieben Mal erweitert, zuletzt 1921. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Wiener Zentralfriedhof durch schwere Bombenschäden in Mitleidenschaft gezogen. 12.000 Gräber und hunderte Grüfte wurden vollständig zerstört. Alle Gebäude waren beschädigt. Die Kuppel der Kirche wurde durch eine Brandbombe vernichtet. Nach den Instandsetzungsarbeiten präsentiert sich der Zentralfriedhof heute als die bedeutendste Begräbnisstätte Wiens und als Friedhof für alle Religionen. (www.wien.gv.at)


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8 Tage - 4 Prüfungen

die letzten 10 Tage waren wohl die lernintensivsten in meinem bisherigen Studentenleben... letzten Freitag 3. Teilklausur aus Finanzierung II (könnt sich auf einen 4er ausgehen), am Dienstag GZ Modellierung (ein 4er - olè!), am Mittwoch VK Versicherungen (sollt passen) und heute (ja, am Samstag! um 9.30) GZ Modellierung [Java] - gagagagagagagagaga

bin ich froh, dass das vorbei ist!

KK-Ball 2007

Gestern abend - Palais Auersperg: leider nicht so viele "Erwachsene" und viele "Kinder"... ein netter Abend aber von einer glanzvollen, rauschenden Ballnacht weit entfernt. Vielleicht liegts ja an dem geringen Alkoholkonsum oder der Tatsache, daß wir um halb 2 gegangen sind. Fotos sind trotzdem online!

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Freitag, Jänner 19, 2007

Depart im Porgy & Bess (18.1.07)




Nicht, dass ich wirklich Zeit für solche Freizeitaktivitäten hätte...
Aber gestern abend war ich zum ersten Mal im Porgy & Bess. "Departed": ein österreichisch-schweizerisches Trio mit Saxophon (Harry Sokal), Bass (Heiri Känzig) und Schlagzeug (Jojo Mayer), der so unglaubliche Soli gespielt hat!

Die Schlagzeile von einem der „Comebacks des Jahres“ innerhalb der europäischen Jazzszene hat bereits die Runde gemacht. Ja, „Depart“, das virtuose Schweizerisch-österreichische Trio-Kraftwerk, das zwischen 1985 und 1994 die Festival- und Club-Auditorien elektrisierte, kurvt tatsächlich wieder durch den internationalen Parcours. Wer indessen hört, welch fulminante Töne die drei Herren heute anschlagen, der hört auch rasch, dass es zu kurz greift, hier von bloßer Rück- oder Wiederkehr zu sprechen. Handelt es sich bei „Depart Reloaded“ doch um keine jener Reunionen, in der die Musiker nostalgietrunken dort anknüpfen, wo sie zuletzt aufgehört haben - obwohl sich Zeitgeist und Materialstand längst weiter entwickelt haben. „Depart Reloaded“, das ist ein Neuzusammenschluss dreier Musiker mit gemeinsamer Vergangenheit, dreier in ihren Profilen geschärfter Persönlichkeiten, die ihre individuell gewonnenen Erfahrungen der letzten zehn Jahre nun zueinander in Beziehung setzen. Und dabei auf die unschätzbare Ressource einer schlafwandlerischen Interaktionssicherheit bauen können. Da ist Harry Sokal, der gebürtige Wiener und mittlerweile längstdienende Recke des „Vienna Art Orchestra“, zudem einer der führenden Post-Coltrane-Saxofonisten, der dank seines brillanten melodisch-harmonischen Verständnisses Töne über die Akkorde legt, als würde „ein Vogel durch vier verschiedene Jahreszeiten fliegen“ (Sokal). Und der sich zuletzt - nach Groove-orientierten Bandprojekten in den 90ern (u. a. mit Gerald Veasley, Matthew Garrison) - im Trio-Format auch bewusst mit der Jazztradition auseinander setzte. Da ist das Schweizer Bassisten-Schwergewicht Heiri Känzig, mit Sokal im Quintett des legendären Flügelhornisten Art Farmer und dem VAO musikalisch aufgewachsen, später der als erster Nichtfranzose Mitglied des Orchestre National de France in Paris und gesuchter Begleiter von Musikern wie Thierry Lang, Kenny Wheeler, Paolo Fresu und Didier Lockwood. Zuletzt war er mit seinem Großprojekt „Thien Shan-Schweiz-Express“, in dem er Volksmusiker aus Zentralasien, der Mongolei, Österreich und aus der Schweiz zusammen führte, zugange. Und da ist Jojo Mayer aus Zürich, als blutjunger, ungezähmter „Schlagzeug-Hengst“ einst nur Trio-„Ersatzmann“ für den durch einen gebrochenem Arm gehandicappten Fredy Studer, spätestens seit seiner Mitwirkung in David Fiuczynskis „Screaming Headless Torsos“ auch in der New Yorker Szene ein kultig verehrter Könner seines Fachs, der u. a. im Projekt „Nerve“ und mit der Veranstaltungsreihe „Prohibited Beatz“ sein Ohr ganz nahe an zeitgenössischen Grooves aus der Computer-Retorte hat. (...)
Kein Zweifel: Hier sind drei Musiker am Werk, deren Horizont sich in vielerlei Richtungen erweitert hat und die weiterhin Offenheit für aktuelle Strömungen zeigen. Drei gereifte Männer, die zwar immer noch zu enormer Energieentwicklung fähig sind, die ihr Ohrenmerk jedoch ebenso auf elastisch-filigrane Ensemble-Balance und die Aussage jedes einzelnen Tons legen. Von einem „Comeback“ zu sprechen, scheint da eine glatte Untertreibung.
(siehe www.porgy.at)

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Sonntag, Jänner 14, 2007

roses

Freitag, Jänner 12, 2007

Ken Follett - Mitternachtsfalken

Die Handlung des Buches spielt im 2. Weltkrieg, wie immer geht es bei Ken Folletts Büchern um Spionage, Intrigen und gefährliche Situationen... 1941 beginnen die Engländer, Bombenangriffe auf Deutschland zu fliegen, in London überlegt eine Geheimagentin, warum die Abschussraten derart hoch sind - so beginnt die Geschichte. Man lernt einige Schüler kennen, einige Geheimdienstagenten, Polizisten, Piloten,... wie gewohnt ein aufregendes Buch, voll von Dramaturgie und Schicksalen - und mit einem happy end!

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Dienstag, Jänner 09, 2007

für die Klugscheisser unter uns...

ui - ich hab ja schon eine halbe Ewigkeit nimmer gepostet...

Etiam si omnes - ego non [Matthäus, Ölbergszene]

nam meum propositum est in taberna mori (wer wünscht sich das nicht?!)

Nachtrag zu Prosit 2oo7:
es wackelt spät durch Nacht und Wind: ein Ferkelchen, das lacht und singt! Es wünscht nur eines, das ist klar: Alles Gute im neuen Jahr!

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