blondeSchlumpfine

Samstag, September 09, 2006

Wallfahrt am 8.9. nach Mariazell


[8.9. Maria Geburt]
[Wallen "gehen, pilgern" Das westgerman. Verb mhd. wallen, ahd. wallön, mniederl. wallen, aengl. weallian geht wohl auf germ. wädlöjan zurück und ist dann mit dem unter WEDEL behandelten Substantiv näher verwandt. Es bedeutete urspr. etwa umherschweifen, unstet sein.
WALLFAHRT mhd. wallevart, wallfahren(bei Luther); Wallfahrer(17.Jhdt)]
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Begonnen hat alles damit, daß ich mir, sensationslüstern wie ich bin, nicht entgehen lassen wollte, was für ein Spektakel es wird, wenn ganz Kalksburg (alle Gymnasiasten plus 2., 3., 4. VS und alle Lehrer) anlässlich der 150-Jahr-Feier in 17 Bussen nach Mariazell fahren, jetzt kann ich nur sagen, daß es ein sehr positives Erlebnis war. Sogar die Organisation, die knapp 1.000 Leute in die Busse zu verfrachten, ist reibungslos geschehen. Einige Schüler haben nicht verstanden, warum wir uns das freiwillig antun, ich dachte mir, es wäre schön, die Lehrer wieder zu sehen, in Mariazell war ich auch schon ewig nicht mehr und alles besser als Arbeiten...
Ich hab mich der Schule sehr verbunden gefühlt und kam mir wieder wie ein Schüler vor. Ich hatte meinen uralten KK-Pulli an, den eigentlich keiner mehr kennt. Wir (ja, wir waren 3 Altkalksburger) sind bei den 8. im VIP-Bus mitgefahren (inkl. Direktor und Priester) und nachdem wir kurz nach 9 weggefahren sind und ich die optimistische Angabe des Autobusfahrers, wir wären in einer, maximal eineinhalb Stunden in Mariazell, ohnehin anzweifelte, eben erst um 11 in Mariazell. Wir Nicht-Frühstücker haben gleich mal Mittag gegessen (um halb 12 - wie die Pensionisten!) also Schnitzi und Bier - eh klar, dann einkaufen beim Pirker (Lebkuchen) , dann durch die Stände flanieren, Kerzerl kaufen, in die Kerzengrotte, ein dort zu kaufendes Kerzerl anzünden, uff - anstrengend! (der werte, mich kennende Leser wird wissen, was nun kommt...) Hinsetzen, Cafe trinken, rauchen! Um 14 Uhr begann die Messe mit einleitenden Worten des Direktors, es war eine wirklich schöne Messe, die Zusammengehörigkeit und Gruppengefühl gefördert hat. Danach sind wir nach einer kleinen Rauch- und Pipipause wieder in den Bus gestiegen.
Es haben sich alle Lehrer sehr gefreut, uns zu sehen, die Kinder waren auch erstaunt, mich zu treffen (sie kennen mich ja vom Segellager), zurück im Kolleg hat sich der Direktor sogar bei uns bedankt, daß wir mitgefahren sind. Verbundenheit zur Schule hat es ein Professor genannt. Es hat mit Neugier begonnen und endete damit, noch stolzer und extrem froh zu sein, in diese Schule gegangen zu sein.

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1 Comments:

  • At 10/9/06 10:50, Anonymous Anonym said…

    Ah, wir haben noch überlegt ob wir auch mitfahren sollen. Warum hast du nichts gesagt?
    Und wer war überhaupt alles mit?

     

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