blondeSchlumpfine

Mittwoch, September 06, 2006

Tiara, Mitra und Mithras-Kult

Für Klugscheißer, wie wir es sind:
Mitra: [griech. Binde], die
1) bei Homer ein zur Rüstung gehörender Metallgürtel.
2) bei altoriental. Herrschern eine breite Kopfbinde; bei Griechen und Römern eine aus einem Schal drapierte Kopfbedeckung bes. der Frauen.
3) kath. Kirche: (Bischofsmütze, Inful) die an der Rückseite mit zwei herabhängenden Zierbändern versehene Kopfbedeckung der Kardinäle, Bischöfe und infulierten Prälaten bei Pontifikalhandlungen.
Tiara: [griech. aus pers.], die
1) Geschichte: altoriental., kegelförmige königliche Kopfbedeckung.
2) kath. Kirche: hohe, mit drei übereinander gesetzten Kronen geschmückte, außerliturgische Kopfbedeckung des Papstes (auch Papstkrone); wurde bis 1964 (symbol. Ablegung durch Papst Paul VI.) von den Päpsten bei feierl. Aufzügen getragen.
Mithras: (iran. Mithra, altind. Mitra)
ein seit 1000 v. Chr. im Iran verehrter Gott des Rechts und der Ordnung [...] Im Röm. Reich erlangte er als mit der Sonne verbundener Erlösergott große Bedeutung [...] Im Mittelpunkt des Mystereinkults, von dem Frauen ausgeschlossen waren, stand die Tötung eines Stiers [...]
Alles: Der Brockhaus in fünfzehn Bänden, Brockhaus GmbH, Leipzig - Mannheim 1997
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Also war Mithras der mit dem Stier. Die Frage lautet daher, wie hieß der König, bei dem sich alles, was er angreift, in Gold verwandelt??

1 Comments:

  • At 23/1/07 21:57, Blogger Sheeva said…

    MIDAS! Der sagenhafte Midas soll ein Sohn des Gordios und der Kybele gewesen sein und seiner Mutter das große Heiligtum in Pessinus geweiht haben. Über seine Gier und Dummheit gab es etliche antike mythische Anekdoten:

    Um an der Weisheit des Silenos Teil zu haben, glaubte Midas, es genüge ihn zu fangen. Er fing ihn in der Tat, indem er einer Waldquelle Wein beimischte, aus der Silenos trank und berauscht einschlief. Dionysos, der seinen alten Lehrer vermisste, musste dem König für dessen Freigabe die Erfüllung eines Wunsches gewähren. Midas wünschte sich, dass alles, was er berühre, zu Gold würde. Das wurde ihm gewährt. Doch da ihm nun auch Speis und Trank zu Gold wurden und er zu verhungern und zu verdursten drohte, bat er sehr bald den Gott, die Gabe zurückzunehmen. Dionysos riet ihm, im Paktolos zu baden, auf den dann die Gabe überging, sodass er zum goldreichsten Fluss Kleinasiens wurde.

     

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