2.9. "ein perfekter Platz"

Zur Abwechslung war ich wieder mal im Kino, diesmal nicht mit den üblichen Verdächtigen, sondern mit einer Freundin. Wir haben uns im Votiv den französischen Film "ein perfekter Platz" angeschaut (OmdU). Es ist ein großartiger Film. Es geht um eine junge Frau, die nach Paris kommt, um dort zu arbeiten. Ihre Großmutter hat einst auch in Paris gearbeitet - sie wollte eigentlich im Luxus leben, konnte es sich aber nicht leisten und hat sich deshalb mit den Leuten umgeben, die im Luxus leben (sie arbeitete als eine "Dame Pipi" in einem 5-Stern-Hotel). Ihre Enkelin Jessica findet einen Job in Bar des Theàtre, dieses Bistro liegt zwischen einem Theater, einem Konzerthaus und einem Auktionshaus. Sie lernt den Soap-Star Catherine kennen, welche eigentlich eine Filmrolle als Simone de Beauvoir bekommen möchte, den Pianisten Lefort, der eigentlich die Nase vollhat von all den Konzerten, die er im Frack spielen muss, den alten Grumberg, der all seine bisher erworbenen Besitztümer bei einer Auktion loswerden will. Jessica hält sich natürlich nicht an die Vorschrift, nicht mit den Kunden zu sprechen. Sie ist ein lebenslustiger und fröhlicher Mensch. Man kann den Film nicht so wie die Hollywood-Produktionen vorhersagen - er bleibt spannend bis zum Schluß! Und der Schluß ist doch ein happy end (soviel möchte ich schon verraten)!
Labels: Kino

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